Andacht zum Oktober

Nachricht Ockenhausen, 02. Oktober 2021

Unsere Andacht zum Monatsspruch

Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken.  (Hebräer 10,24 – Monatsspruch Oktober 2021)

„Schlechter Umgang färbt ab“ sagt der Volksmund.

In Anlehnung an dieses Sprichwort verfasste der Sänger Franz-Josef Degenhardt vor über fünf Jahrzehnten eine bitter-böse Abrechnung mit der damaligen „feinen Gesellschaft“, und dichtete:

„Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieder.

Geh doch in die Oberstadt, mach’s wie Deine Brüder.“

 

Ja, Umgang färbt ab – aber nicht nur der vermeintlich schlechte, sondern eben auch der Gute. Und daran erinnert uns der Monatsspruch aus dem Hebräerbrief:

Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken.  

Aufeinander achthaben und einander zur Liebe und zu guten Werken anspornen ist etwas anderes, als vermeintlich schlechten Umgang meiden. Und so eine Grundeinstellung färbt in einer Zeit, in der viele nur an sich selbst denken, positiv auf. Warum machst du das eigentlich? Werden Menschen dann ja auch oft gefragt, die sich - z.B.– als Vormund um alte, hilfsbedürftige Menschen kümmern, die sich bei der Tafel oder anderen wohltätigen Organisationen, in freiwilligen Feuerwehren oder Sportvereinen engagieren. Oder die sich auch in ihrer Kirchengemeinde „ehrenamtlich“ einbringen und Seniorenkreise und Posaunenchöre leiten, im Kirchenvorstand oder als Konfi-Teamer mitarbeiten, und vieles andere mehr.

 

Warum machst du das eigentlich? Als engagierte Gemeindeglieder könnten wir darauf z.B. antworten: weil ich an Jesus Christus glaube. Und seine Güte und Liebe färbt bei mir ab. Und so kann ich – und will ich auch gar nicht anders als ebenfalls „abzufärben“.

 

Liebe Leserinnen und Leser, Jesus Christus hat uns ein Beispiel gegeben. Fallen wir doch als Christen positiv auf, und „färben wir von IHM ab“.

Pastor Pregitzer

Es grüßt:

Stephan Pregitzer
Neudorfer Straße 76
26670 Ockenhausen
Tel.: 04956 1381
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